Meldung der Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten – Sachsen

Eine Neuerung der kommenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Pflicht, dass Unternehmen die Kontaktdaten ihres Datenschutzbeauftragten an die für sie zuständige Aufsichtsbehörde melden müssen. Diese Pflicht ergibt sich aus Art. 37 Abs. 7 DSGVO. Eine fehlende oder fehlerhafte Meldung ist nach Art. 83 Abs. 4 lit. a DSGVO bußgeldbewehrt.

Da aber in Art. 83 Abs. 4 ganz erhebliche Bußgelder für den Fall einer nicht erfolgten oder fehlerhaften Meldung drohen, sollten die eigentlich Datenschutzaufsichtsbehörden mittlerweile Lösungen bereitgestellt haben, mit denen sich die Mitteilung durchführen lässt. Allerdings fehlen solche Optionen bislang immer noch.

Möchten Sie die Kontaktdaten an den sächsichen Datenschutzbeauftragten senden?


Angaben der Kontaktdaten auch im Impressum

Wichtig ist zusätzlich, dass die Kontaktdaten auch online einsehbar sind. Das Impressum einer Webseite ist dafür ein guter Platz.